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Mexiko-Stadt

In der Metropol-Region Mexiko-Stadt leben mehr als 20 Millionen Menschen. Die Kontraste können größer nicht sein, zwischen Arm und Reich, dem nervenaufreibendem Lärm der Straßen und den riesigen Parks als Oasen der Ruhe. Der drückende Smog macht das Atmen der sowieso schon dünnen Luft in über 2000 Metern Höhe noch schwerer. Trotzdem lohnt Mexiko-Stadt einen Besuch, schon wegen seiner ehrfurchtsgebietenden Kathedralen und beeindruckenden Profan-Architektur. Museen zeigen moderne Kunst und Artefakte früherer Epochen. Im anthropologischen Museum weisen die Mexikaner auf die präkolumbische Geschichte hin, denn sie ist integraler Bestandteil des ansonsten spanischen Erbes der Mega-City. Auf den Resten der zerstörten aztekischen Stadt Tenochtitlán errichteten die Kolonialherren ihre eigene Siedlung. Einzig auf den Ruinen von Xochimilco können Besucher heute einen Eindruck von der hochentwickelten Architektur des Azteken-Reiches bekommen. 50 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt liegt das sagenumwobene Teotihuacán, das untrennbar zu Mexiko gehört wie die beiden mächtigen Vulkane vor den Toren der Landeshauptstadt. Doch nur bei niedrigen Smog-Werten ist der erloschene Iztaccíhuatatl zu sehen. Die schneebedeckten Gipfel des Popocatépetl täuschen darüber hinweg, dass der Feuerberg noch aktiv ist. So lebt Mexiko-Stadt nicht nur mit den immensen sozialen und ökologischen Problemen, sondern auch mit der Bedrohung durch Naturkatastrophen. Einen Besuch ist die größte Mega-City der Welt trotzdem wert.