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Cozumel

Das Eiland Cozumel vor der Ostküste Yucatáns ist etwa so groß wie Ibiza. Jacques Cousteau machte die Insel Cozumel weltberühmt, woraus ihre heutige Bedeutung für die Hobbytaucher aus aller Welt erwuchs. Die Gewässer Cozumels erstrecken sich noch im Seegebiet des riesigen Riffgebirges Gran Arrecife Maya. Die sagenhafte, bunte und teils skurrile Unterwasserfauna ist schier überwältigend. Und so lockt es die Taucher immer wieder vom herrlichen Strand weg in die Tiefen der Korallenschluchten. Die mystischen Höhleneingänge in der Lagune des Parque Natural de Chankanaab sollten Freizeitforscher allerdings nicht mit allzu riskanten Tauch-Manövern erkunden. Bevor die Spanier kamen lebten die Maya auf Cozumel. Sie starben fast alle an den eingeschleppten Pocken. Die über 1000 Jahre alten Maya-Ruinen bezeugen die Bautätigkeit der ersten Bewohner, teils sind die Spuren sogar auf Tauchgängen zu sehen. Hauptstadt und Hafen der Insel ist San Miguel de Cozumel. Wer mit der Fähre von Playa del Carmen kommt, hat schon einen Blick auf das reizvolle Städtchen geworfen. San Miguel ist kein geplanter Touristenort, sondern hat eine 500-jährige Bau- und Umbaugeschichte. Im 17. Jahrhundert verließen die Spanier die Stadt, woraufhin legendäre Piraten dort Unterschlupf suchten. Zu den berüchtigten Gesellen sollen Long John Silver und Henry Morgan gezählt haben.