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Yucatán

Die Halbinsel Yucatán umschließt den Golf von Mexiko und grenzt mit ihrer Ostküste an die offene Karibik. Der größere Nordteil gehört zu Mexiko, im Süden zählen auch territoriale Segmente zu Belize und Guatemala. Die nördlichen Gebiete Yucatáns sind Karstland, den übrigen Teil bedecken tropische Regenwälder. Yucatán war vor 65 Millionen Jahren Schauplatz einer kosmischen Katastrophe. Hier raste ein Meteorit in die Erde, der das Leben des Planeten beinahe ganz auslöschte. Zumindest bedeutete der Einschlag das Ende für den Stamm der Dinosaurier. Die Kalksteinhöhlen der Cenoten bilden noch heute einen geografischen Halbkreis, der die Überreste des Kraterrandes darstellt. Yucatán war einst der Mittelpunkt der Maya-Kultur. Davon blieben zahlreiche Ruinen, die Gegenstand intensiver archäologischer Forschung sind. Für Gäste, die nach Mittelamerika kommen und nach Mexiko Reisen unternehmen, sind die antiken Monumentalbauten eine Hauptattraktion. Die Pyramiden sind über die gesamte Halbinsel verstreut. Einige sind regelrechte Küstenanlagen, andere faszinieren durch ihre Lage inmitten des Urwalds im Biosphärenreservat Calakmul. Die Touristenzentren von Yucatán sind die bedeutendsten von ganz Mexiko und reihen sich an der Karibikküste auf. Für Wassersport an hellen Gestaden sind Städte wie Cancún und Playa del Carmen weltbekannt. Tauchen in den Riffen des Gran Arrecife Maya ist ein einmaliges Erlebnis im zweitgrößten Riffgebirge der Welt.